Zeit zurückkaufen

Zeit ist begrenzt.
Genau deshalb lohnt es sich, darüber nachzudenken, wie man sie sinnvoll hebeln kann.

Für mich ist ein gutes Beispiel der Rasenmähroboter.
Einmal eingerichtet, übernimmt er über die Sommermonate eine Aufgabe, die mich sonst jede Woche ein bis zwei Stunden kosten würde. Natürlich kann Gartenarbeit Spaß machen. Aber nicht immer und nicht zu jedem Zeitpunkt.
Manchmal ist die bessere Alternative, nach Feierabend aufs Rad zu steigen, Zeit mit der Familie zu verbringen oder einfach den Kopf frei zu bekommen.
Genau deshalb sehe ich solche Anschaffungen nicht nur als Kauf eines Geräts, sondern als Investition in Zeit.
Die Rendite ist dabei erstaunlich hoch. Nicht nur, weil Arbeit entfällt, sondern weil ich selbst entscheiden kann, wofür ich die gewonnene Zeit nutze.
Je älter ich werde, desto mehr sehe ich Zeit als das wertvollste Gut überhaupt. Geld kann man verdienen. Zeit bekommt man nicht zurück.

Deshalb freue ich mich über Investitionen, die mir regelmäßig Zeit zurückgeben. Und ich halte bewusst Ausschau nach weiteren Möglichkeiten, Prozesse zu vereinfachen oder Aufgaben zu automatisieren.
Nicht, um nichts mehr zu tun.
Sondern um mehr Freiraum für die Dinge zu haben, die ich wirklich tun möchte.

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